KMAG SF25B nach EDDW (Bremen) Teil 1

Abstract

Usualy I write my posts in English, but this post targets my German friends who are sharing my passion in flying Glider- and Motorplanes or other parts of aviation. This Story is about a trip with a Motorglider from Oeventrop to Bremen. If you like to read this post in English, please comment and I’ll translate it.

Wo sind die Bremer Stadtmusikanten

Schon während meiner Ausbildung habe ich nach möglichen Zielen Ausschau gehalten. Bremen ist dabei nicht nur eine schöne Stadt, sondern auch die Landegebühren sind dort für einen internationalen Verkehrsflughafen sehr moderat. Hinzu kommt eine erstklassige Lage, es sind nur 12 Minuten mit der Straßenbahn in die Altstadt. Da René in Bremen zu der Zeit dabei war, seine Ausbildung zum Verkehrspiloten abzuschließen, sollte EDDW meine erste richtige Destination mit einem Reisemotorsegler werden. Das Ziel: Die Bremer Stadtmusikanten besuchen.

Flugvorbereitungen

Nach dem das Wetter, René und ich zwei passende Tage gefunden hatten ging es dann an die Vorbereitungen. Da ich das erste Mal den Falken auch über Nacht auf einem fremden Platz unterstellen sollte und mit Bremen es sich obendrein noch um einen “richtigen” Flughafen handelt, welcher doch schon etwas größer als Dortmund, Paderborn oder Kassel ist, war ich zugegeben etwas mehr aufgeregt. Etliche Fragen stellten sich mir auf die eine Antwort gefunden werden musste:

  • Was muss ich alles mitnehmen und wie kriege ich das am besten unter?
  • Wie hoch sind die Landegebühren genau?
  • Was muss ich beachten, wenn ich den Falken eine Nacht im Freien stehen lasse?
  • Gibt es in Bremen die Möglichkeit den Falken vernünftig zu sichern?
  • Wie läuft das Handling in Bremen ab, schließlich ist das ein internationaler Verkehrsflughafen?
  • Wie schaut das Wetter aus und was mache ich, wenn es plötzlich unerwartet schlecht wird?
  • Was für Ausweichmöglichkeiten habe ich?
  • Wie bringe ich mein Gepäck solange unter, bis mich René abholt?
  • Kann ich einfach so AVGAS tanken, wenn ich nicht an MOGAS komme?
  • Wen muss ich alles Fragen oder Bescheid sagen, dass der Falke für eine Nacht weg ist?

Netterweise standen René als auch Heinz mir mit Rat und Tat zur Seite. Sodass sich alle Fragen unproblematisch beantworten ließen. Sogar die Frage nach der Sicherung des Flugzeugs löste sich in Bremen in Wohlgefallen auf – alles Vorort vorhanden.

Natürlich gehört zur Flugvorbereitung noch einiges mehr. Eine Erfahrung die ich bei diesem Flug gemacht habe ist, einen Tag vorher nach Sprit zu gucken, zu tanken und dann alles was man schon einpacken kann einpacken. Auch das GPS kann größtenteils schon abends vorher programmiert werden. Da ich mich nicht einfach nur auf das GPS verlasse, habe ich am Vorabend einen ordentlichen Flugdurchführungsplan erstellt, was sich auf dem Rückflug noch als nützlich herausstellte.

Weiter geht es mit Teil 2

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